Author: Johannes Mentasti

  • Kritische Bewertung einer Masterarbeit

    Die Arbeit, welche von mir analysiert wird, ist die Master Thesis von Caitlyn Redden mit dem Titel „Typography for Non-Designers«, vom 12.10.2014 der Rochester Institute of Technology. Die Arbeit ist per se nicht im Kerngebiet meiner geplanten Arbeit, da sich meine Themenstellung nicht mit Nicht-Designern auseinandersetzen wird. Das Konzept der vorliegenden Arbeit hat als Zielsetzung […]

  • Eine zweite Position

    Nachdem ich im letzten Post den Zauberlehrling des Digitalen bemüht habe – eine Position die mir ehrlicherweise nicht besonders liegt – konnte ich dennoch einigen Ansichten einen gewissen Realitätsbezug nicht verwehren. Umso mehr möchte ich diesmal einen Gegenpart einnehmen, einen künstlerisch-ganzheitlichen Idealisten. Zu den relevanten Fragen: 3. Wie sollte man den sich verändernden Arbeitsbedingungen in […]

  • Ein Experiment – nun doch

    Zumindest ein Gedanken-Experiment. Neben der im vorigen Artikel aufgeworfenen Frage der Eingrenzung, stellt sich natürlich sehr zentral – seit Beginn meiner Recherche – die Frage, was ein Möglicher Output, Produkt oÄ. im Falle der Weiterführung meines Themas bis zur Masterarbeit sein kann. Diese Frage darf ich nach wie vor mit einem Fragezeichen beantworten, ein Ergebnis […]

  • Fragen hinterFragen

    Im allgemeinen mag man annehmen, dass das wichtigste an einem interessanten Interview ein interessanter Interviewpartner ist. Fürs erste mag das stimmen, zentral sind sicher spannende Ansätze und neue Ansichten in den Antworten. Voraussetzung dafür ist jedoch die richtige Fragestellung. Manchmal mag es funktionieren, dass man bei Personen wie am Start eines Filmes auf Play geht, […]

  • Fragen über Fragen

    Mein Thema und meine Recherchen des ersten Semesters eröffneten mir eine endlos erscheinende Welt an Konzepten, Ansätzen und Best-Practice Beispielen aus der Geschichte. Ich könnte darin ewig weitersuchen und ständig neue (alte), interessante Konzepte der Designausbildung finden, doch soll am Ende dieser Recherche keine geschichtliche Abhandlung, sondern der Blick in eine mögliche Zukunft stehen. Aktuelle […]

  • Es ist notwendig, unserem Denken eine neue Orientierung zu geben.

    Bevor ich die Geschichte endgültig Geschichte sein lasse, möchte ich im finalen Beitrag des Wintersemesters auf Armin Hofmanns Lehre eingehen. Hofmann war nicht nur ein maßgeblicher Former des Swiss Style, sondern speziell in der Ausbildung ganzer Generationen von Designern und Lehrern eine Persönlichkeit von weitreichendem Einfluss. Viel von seinen Einstellungen zur Lehre ist dokumentiert und […]

  • Wie werde ich Grafiker*in?

    aus der Geschichte ins Jetzt. Im letzten Beitrag war die Schweiz Kern der Recherche, genauer die Geschichte der Ausbildung und der – zufällig, als Abfallprodukt – damit parallel sich entwickelnde Swiss Style. Da die Schweiz in Ausbildungs-Bereich sowie mit sehr vielen international erfolgreichen Gestaltern lange Zeit die Nase vorne hatte, stellte sich mir die Frage, […]

  • How to invent an International Style

    Oder: Schweizer Ausbildung als Basis für den Swiss-Style. Ende der 1940er Jahre ist ein Wandel in der Designwelt der Schweiz in der Luft, das Berufsbild des Grafikers ist am Scheideweg. Nach der überladenen Welt von Art Deco und Jugendstil hatte sich vor allem in der für die noch junge Disziplin des Grafik-Design repräsentativen Plakatgestaltung eine […]

  • Vorkurs, Vorkurs, Vorkurs

    Als Kernelement der Bauhauspädagogik wird oft bis heute der Vorkurs gesehen. Nicht zuletzt, weil dieser Grundgedanke in vielen Studienplänen bis lange nach der Zeit des Bauhauses – und teilweise sogar bis heute – seinen Bestand hatte und hat. Somit fällt ein wichtiger Blick auf den Begründer und ersten Leiter des Vorkurses; Johannes Itten. Er prägte […]

  • Bauhaus Basics

    Die Kunstschulreform als Ursprung der Bauhausidee Das Bauhaus steht hundert Jahre nach seinem Wirken immer noch als ideale Blaupause einer Designausbildung da. Seine ideologischen Wurzeln liegen in der sogenannten Kunstschulreform, jene akademischen Tendenzen, die im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts eine Erneuerung der Ausbildungen von Künstlern, Kunstgewerblern und Architekten anstrebten. Das war auch dringend notwendig. […]